Die Geschichte des Taekwondo

Chin-Hung das Hwarang - Do gegründet, eine Organisation, in der die talentierte Jugend der damaligen Zeit aufgenommen und im Ideengut des Zen unterrichtet wurde.Dieses Ideengut wendete man auf verschiedene Künste, Wissenschaften und die Selbstverteidigung an. Damit war der Grundstein für die Entstehung des Taekwon -Do gegeben. Für die Hwarang - Do Bewegung resultierte aus dem Gedankengut des Zen eine unüberwindbare Stärke, die schließlich zu einer friedlichen Vereinigung der drei Königreiche unter der Leitung Sillas führte. In der folgenden Silla - Dynastie wurde Soo Bak Gi und Taek - Kyon zur nationalen Kriegskunst erklärt, in der jährlich Wettkämpfe ausgetragen wurden, um den besten Kämpfer zu ermitteln. Der Wettkampfsieger erhielt einen bedeutenden Posten in der Regierung. Auch während der Koryo - Dynastie (918 -1392 n.Chr.) erfreuten sich die kriegerischen Künste großer Beliebtheit.

Somit wurde das Taekyon fast 800 Jahre lang weiter gepflegt und perfektioniert. In der folgenden Yi - Dynastie (1393 - 1910 n.Chr.) wurde jedoch alles,was mit dem Militär zu tun hatte abgewertet. Da aber der äußere Anlaß der Auseinandersetzung mit den Nachbarstaaten im Laufe der Zeit verschwand, erlahmte die schöpferische Kraft des Volkes, und die Entwicklung des Do stagnierte. Als im 14.Jahrhundert die Lee - Dynastie folgte, wurde das Taekyon nur noch von kleinen Gruppen am Leben erhalten. Im Jahr 1910 erfolgte die Besetzung Koreas durch japanische Truppen, und Taekyon wurde in seiner öffentlichen Ausübung verboten. Damit war aber der äußere Anlass der das Taekyon zu seiner einstigen Blüte geführt hatte wieder gegeben,die Bedrohung von außen. Gerade das führte dazu, dass das Taekyon von neuem ausgeübt und gepflegt wurde und auch

diese schlimme Zeit ohne Schaden überstand. Nach der Niederlage der Japaner 1945 war das Interesse vorhanden, dasTaekyon der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und es erfolgte schnell eine allgemeine Verbreitung. In dieser Zeit entstand eine Bewegung unter der Führung von General Choi Hong Hi mit der Aufgabe das Taekyon neu zu ordnen und eine umfassende äußere Organisation zu entwerfen.

Im Rahmen dieser Neuordnung änderte er auch unter Mithilfe eines Komitees, dem bedeutende Persönlichkeiten Koreas angehörten den Namen des Taekyon in Taekwon - Do, was so viel wie „Der Weg des Fußes und der Hand" heißt. Zwischen 1950 - 1953 entwickelten die Meister Südkoreas unter Leitung von General Choi Hong Hi einen neuen Kampfsport nach dem japanischen Modell. Taekwon - Do vereinte die bestehenden Stilrichtungen Chang Hon Yu , Chang Moo Kwan, Chi Do Kwan, Oh Do Kwan, Yul Kwan Sool, Kang Duk Kwan, Yun Moo Kwan und andere. 1955 führte dann General Choi Chong Hi im Auftrag der südkoreanischen Regierung Taekwon – Do als Nationalsport ein. Die Disziplin wurde schnell zum koreanischen Volkssport und als Pflichtfach auch an allen Militärakademien und Polizeischulen des Landes gelehrt. Ein Graduierungssystem ( Dan Gup Jedo ) wird gegründet und Regeln für den Wettkampf erstellt und 1961 wird General Choi Hong Hi der erste Präsident der Korean Taekwondo Association(KTA). 1965 brach eine Abordnung höchster Danträger von Korea auf,um das Taekwondo in der ganzen Welt zu verbreiten. Seit dieser Zeit wird diese koreanische Kampfkunst auch in Europa unterrichtet. In der deutschen Delegation von General Chi Hong Hi war übrigens auch Großmeister Jae - Hwa Kwon